Qualität zahlt sich aus // Quality pays off

Die imagebroker Bildredaktion wird noch wählerischer…
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The imagebroker photo editors will become even more selective…

Die imagebroker Bildredaktion wird noch wählerischer. So könnte man die neuen Richtlinien zusammenfassen, die ab sofort bei der Durchsicht neuer Lieferungen greifen.

Dank der fleißigen Arbeit unserer Fotografen und den täglichen Lieferungen wächst der Bildbestand bei imagebroker unaufhörlich. Gut so! Aktuell befinden sich über 516.000 Bilder im weltweiten Vertrieb und machen die imagebroker Kollektion zu einem wichtigen Bestandteil des Angebots unserer Partneragenturen.

Um unseren Bildbestand weiterhin erfolgreich vermarkten zu können, besteht unser oberstes Ziel in der Qualitätssicherung und -verbesserung. Nur wenn imagebroker weiterhin außergewöhnliche, qualitativ und inhaltlich hochwertige Bilder ausliefert, werden wir es schaffen, die Umsätze mit unserer Kollektion weiter steigen zu lassen – zum Wohl der Fotografen und Partneragenturen.

Aus diesem Grund werden ab sofort alle neuen Bildlieferungen noch strenger unter die Lupe genommen, wodurch sich die Quote der abgelehnten Bilder erfahrungsgemäß zunächst erhöht. Die Kriterien für die Bildauswahl wollen wir hier noch einmal transparent darstellen. Liebe Fotografen, bitte prüfen Sie jedes einzelne Bild, das sie bei imagebroker hochladen auf die folgenden Merkmale:

Vermarktungschancen
Bestehen für ein Bild gute Vermarktungschancen im werblichen und/oder im redaktionellen Bereich – im Inland und im Ausland? Sind diverse Einsatzzwecke für das Motiv denkbar und wahrscheinlich? Ist das Thema aktuell, interessant oder ein Dauerbrenner? Ist ein Einsatz des Bildes auch in ein paar Monaten und in ein paar Jahren wahrscheinlich?

Technische (qualitative) Voraussetzungen
Erfüllt das Bild alle technischen Voraussetzungen um beim Endkunden zum Einsatz kommen zu können? Stimmen das Licht, die Schärfe, der Kontrast, die Farben und die Auflösung?

Gestaltung und Bildkomposition
Ist das Motiv der gewünschten Aussage entsprechend richtig eingefangen worden? Passen der Bildausschnitt, der Kamerawinkel, der Textfreiraum und die Brennweite zueinander? Wirkt das Bild “auf den Punkt”, spannend und kreativ?

Einzigartigkeit
Wird mit dem Hinzufügen des Bildes zur imagebroker Kollektion ein Wert geschaffen? Füllt es eine Lücke im bestehenden Angebot oder bildet es bestehende Motive in neuer, anderer oder besserer Weise ab? Achten Sie hier ausserdem darauf, dass Sie uns nur die besten Aufnahmen eines Motives liefern und nur in Ausnahmefällen mehrere ähnliche Bilder hochladen. Viele Variationen eines Motives blähen den Bildbestand unnötig auf und senken die Vermarktungschancen Ihrer Bilder. Lieber nur ein Bild – das perfekte – hochladen als mehrere Bilder unterschiedlicher Qualität.

Sicher haben Sie Verständnis für das stete Drehen an der Qualitätsschraube. Wir freuen uns auf Ihre neuen Lieferungen!

The imagebroker photo editors will become even more selective. This might summarise the new guidelines on looking through new submissions which are effective from now on.

Thanks to our busy photographers and their daily deliveries, imagebroker’s stock of images is growing continuously. Very well! Currently there are more than 516.000 images under worldwide distribution, which makes the imagebroker collection an essential element of our partner agencies’ range.

In order to continue marketing our images successfully, our ultimate ambition is the assurance and improvement of quality. Only if imagebroker keeps on supplying extraordinary and first-class images with regards to content and quality, we will succeed in increasing the turnover with our collection – for the benefit of photographers and partner agencies.

For this reason, all new submissions will be scrutinised even more thoroughly. According to experience, this will at first result in a higher rate of refused images. We would like to point out the criteria for the selection of images once again. Dear photographers, please check each image you are going to upload for the following features:

Sales opportunities
Does an image have good sales opportunities in a commercial and/or editorial context – both at home and abroad? Are various usage purposes imaginable and probable for the image? Is the topic up to date, interesting, or a permanent issue? Is the image likely to be used in a few months or even years?

Technical (qualitative) prerequisites
Does the image fulfil all technical qualifications in oder to be used by the end customer? Are light, definition, contrast, colours and resolution alright?

Design and composition
Was the motif captured appropriate to the desired message? Do display detail, camera angle, copy space and focal length go together well? Is the image “to the point”, is it gripping and creative?

Uniqueness
Does adding the image to the imagebroker collection create value? Does it fill a gap in the existing range or does it picture already existing motifs in a new, different or better way? Please make sure to deliver only the best shots of a motif and upload similar images only in exceptional cases. Multiple variations of the same motif will only inflate the stock of images unneccesarily and lower the sales chances of your images. Rather upload just one image – the perfect one – than a number of images with variable quality.

Surely you will understand our steady tightening of the quality standards. We are looking forward to your new image deliveries!

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15 Kommentare // 15 comments

  1. Liebes Imagebroker Team,

    richtig nur die Qualität zählt.
    Leider steigt die Anzahl der Agenturen die billige Bilder anbieten.
    Wenn Imagebroker nur die besten Bilder vermarkten will, muß dies aber auch durch die Kunden entsprechend honoriert werden, es kann nicht sein, das die Fotografen viel Arbeit, Zeit und Geld in ihre Arbeit investieren und dies dann nur mit geringen Honoraren für die Bilder entlohnt wird.

    Imagebroker ist kein Billiganbieter, aber gehandelt und gefeilscht wird immer. Die Zeitschriften und Verlage versuchen ja bekanntlich an jeder Ecke die Bildhonorare zu drücken.

    Qualität muß bitteschön auch bezahlt werden.

    Martin Moxter

    Guter Kommentar // Good comment: Thumb up +6

  2. Klaus Wagenhäuser

    Zum diesem Blogeintrag möchte ich nochmal auf den Artikel in der FAZ hinweisen.

    http://www.faz.net/s/Rub8F4CC12BA50B48E9A076651F417117FE/Doc~E89ACB787BCE94253898CFB11639261B3~ATpl~Ecommon~Scontent.html

    Meine bisherige Erfahrung ist, dass ich für Aufnahmen die quasi im «Vorbeigehen» fotografiert wurden, die höchsten Honorare erzielt habe. Hingegen eine wesentlich aufwändigere Studioaufnahme (Beispiel: ib_rikl_030509_1244) gerade mal 1,93 EUR (Onlinenutzung-ZDF Onlline Redaktion) brachte.

    Es scheint also nicht unbedingt immer eine Frage der höchsten Qualität zu sein, ob sich ein Bild gut verkauft und auch einen adäquaten Preis erzielt.

    Grundsätzlich habe ich keine Probleme mit einer Ablehnung durch die Bildredakteure. Hilfreich wäre es sicherlich, wie früher gehandhabt, eine kurze Bemerkung, wie «technische Fehler», «nicht vermarkbar» etc. beizubehalten. Es würde evtl. «Folgefehler» vermeiden helfen.

    Unter meiner letzten Lieferung, die komplett abgelehnt wurde, waren u. a. Aufnahmen (fast alle gestitched) des Museum Georg Schäfer in Schweinfurt (siehe: http://www.himmelswiese.com/Museum_Schaefer/index.html ). Im Imagebroker-Stock sind keine Aufnahmen des Museums. Es beherbergt die größte Spitzwegsammlung und hat 2001 zwei Architekturpreise erhalten. Also ein durchaus, auch für den ausländischen Markt, interessanten Objekt.
    Durch die schlichte Ablehnung «Bitte schwarz hinterlegte Bilder löschen», stehe ich nun etwas auf dem Schlauch. Bilder zu schlecht? Uninteressant? Nicht vermarktbar? Ich würde es begrüßen, wenn man wieder zu den alten Anmerkung (bei Ablehnung) zurückkehren würde.

    Im übrigen bin ich sehr zufrieden mit Imagebroker. Einfach genial!

    Gruß
    Klaus Wagenhäuser

    Guter Kommentar // Good comment: Thumb up +17

  3. Grundsätzlich bin ich ebenfalls einverstanden mit den härteren Auswahlkriterien, wir sollten uns insgesamt durch Klasse statt Masse abheben. Doch Martin Moxter und Klaus Wagenhäuser kann ich aus meiner Erfahrung (nicht nur mit imagebroker) nur beipflichten: da wir unsere Fotos nicht exklusiv anbieten, wird sich die höhere Qualität bzw. der höhere Aufwand beim heutigen Wettbewerb eher selten in unseren Honoraren ausdrücken. Und so wie bei Klaus’ Aufnahmen des Museums Georg Schäfer (und aus Gesprächen mit anderen IB-Fotografen) frage ich mich, ob die erzieherischen Maßnahmen unserer IB-Bildredakteure derzeit nicht ein wenig übers Ziel hinausschießen. Beispielsweise werden von meinen Foots der Bundesliga derzeit praktisch keine Spiel- oder Torjubelszenen mehr akzeptiert – allein heute nachmittag hatte ich jedoch 5 Downloads von derartigen Szenen, die nach heutigen Maßstäben von den Bildredakteuren hätten abgelehnt werden müssen. Ich weiß, ich weiß:

    Dieses Bild wurde von einer imagebroker-Partneragentur heruntergeladen. Dies bedeutet wahrscheinlich, aber nicht wirklich sicher, einen Verkauf

    Bei mir beträgt die Quote der verkauften Bilder durch Donwloads aber ca. 50%, und ein wahrscheinlicher Verkauf ist mir allemal lieber als definitiv kein Verkauf, weil das Bild gar nicht im Angebot ist.

    Ansonsten bin ich nach wie vor äußerst zufrieden mit imagebroker, von der Geschäftsidee bis zur Umsetzung ist dieses Modell einzigartig. Und ich habe festgestellt, dass auch das imagebroker-Team sehr lernfähig sein kann ;-)

    Freundliche Grüße

    Michael Weber
    IMAGEPOWER

    Guter Kommentar // Good comment: Thumb up +20

  4. Ich hatte Anfang dieser Woche und aufschlussreiches Gespräch mit der Chefin der Bildredaktion eines Bereiches des Springer Verlages, sicher ein nicht ganz unwichtiger Bildkäufer. Sie hatte über mein Apis Portal 2 Bilder direkt gekauft und rief mich deswegen an weil noch etwas zu klären war. Mich interessierte dann nach welchen Kriterien sie Bilder bei Agenturen und Fotografen auswählt. Ihre Antwort war diese: Zitat:
    Leider müssen wir in letzter Zeit feststellen, dass sich viele Agenturen/Fotografen auf ihren Loorbeeren, auf ihrem vorhandenen Bildbestand, ausruhen. Man ist allgemein der Meinung, dass sich die Bilder schon immer gut verkauft haben und dies werde auch weiterhin so sein. Für uns ( Springer) sind aber nur solche Agenturen auf Dauer interessant, die immer wieder neue Bilder, auch zu schon fotografisch bearbeiteten Themen und Motiven im Bestand haben denn selbst das beste Bild wird bei der xten Veröffentlichung langweilig und für die Leser uninteressant. Deswegen suchen wir immer wieder neue Bilder alter, beliebter Motive. Der Bildbedarf bei Springer liegt im fünfstelligen Bereich pro Monat und so ist es für uns auch wichtig aus ähnlichen Bildern der gleichen Motive auswählen zu können, die wir nicht erst noch bearbeiten müssen, wofür einfach die Zeit fehlt.
    Wenn also eine Agentur nicht Neues bringt, dann ist sie für uns in Gänze uninteressant und wir werden diese dann bei Bildkäufen nicht mehr brücksichtigen.
    Wir kaufen kaum bei Billigagenturen aber wenn man da einmal reinschaut, dann ist es oft erstaunlich in welcher Vielfalt und in welcher Qualität Bilder vorhanden sind.
    So sollten sich einige etablierte Agenturen nicht zu sehr auf ihren Bestand verlassen sonst treiben sie die Bildkäufer zu den Billigagenturen. Andere Verlage kaufen hier ja schon in verstärktem Maße. Zitat Ende.

    Das die Meinung aus dem Springer Verlag

    Viele Grüße

    Ingo Schulz

    Guter Kommentar // Good comment: Thumb up +13

  5. Ich möchte mich zu dem o.g. Thema noch einmal ergänzend äußern und ausdrücklich meinen Kollegen zustimmen.

    Die Bildredaktion sagt zurecht ,nur die besten Bilder werden verkauft. Bei meinem letzten Lieferungen ist die Ablehnungsquote auch gestiegen. Auffällig war , das zu einem Thema praktisch nur noch eine Perspektive akzeptiert wurde.

    Ich haben meinen bisherigen Aufnahmen so gehalten, das ich eine Motiv, z.B. ein architektonisch interessantes Gebilde grundsätzlich (bei guten Lichtverhältnissen )aus mehreren Perspektiven , z.B. Frontal, Links- und Rechtsansicht , textfrei) geliefert habe.
    Meist wurden auch alle Bilder angenommen.

    Die Downloads zu diesen Bildern haben meist gezeigt, das von den Kunden zu einem Thema i.d.R. auch alle drei Bilder geladen wurden. Verkauft wurde letztlich nur eines.
    Dies zeigt aber deutlich, das die Kunden die Wahl haben möchten welches Bild zur Illustration am Besten geeignet ist.

    Wenn aber „nur“ ein Bild angeboten wird, ist man doch als Kunde leicht geneigt ,einmal zu schauen was es sonst noch auf dem Markt gibt.

    Ausdrücklich möchte ich auch den Beitrag von Ingo Schulz zustimmen, das immer wieder neue Bilder zu gleichen Themen gesucht werden.

    Ein Ansicht von einer Stadt z.B. verändert sich ja ständig z.B. durch neue Bauten.

    Sicher ist eines, Ich werde meine Bilder noch kritischer auswählen, bevor ich sie schicke. Es kann aber nicht sein, das aus einem geschickten Thema mit z.B. 30 Bildern nur die 3 Besten „aus einer Sicht“ akzeptiert werden, dies habe ich oben begründet.

    Weiterhin kann (siehe Michael Weber) auch nur das Bild verkauft werden, das online ist und dazu gehören auch mehrere Perspektiven !

    Oftmals war ich bereits überrascht welche Bilder letztlich auf der Verkaufsliste standen.

    Für einen Fotografen muß es sich letztendlich auch lohnen (Anreise ggf Übernachtungen, Bildnachbearbeitung etc etc, ) sich eines Themas anzunehmen.

    Ist dies durch zu strenge Auswahl nicht der Fall , wird jeder für sich selber beurteilen müssen, ob ein Thema das nicht gerade vor seiner Haustür liegt, noch lohnenswert ist.

    Ich möchte hier ausdrücklich betonen, das ich unter einer zu strengen Ablehnung der Bilder kein technischen, wie auch Fehler aus der Bildkomposition meine.

    Letztlich wollen wir ja nicht, das sich die Textredaktion in ein paar Wochen langweilt oder ?!

    Sicher ist auf der anderen Seite nicht zu vergessen, das bei Imagebroker auch ein hoher Kostenaufwand pro Bild entsteht und man nur überleben kann, wenn die Bilder auch verkauft werden und Kosten und Nutzen stimmen

    Ich bin auf die weitere Entwicklung gespannt.

    Martin Moxter

    Guter Kommentar // Good comment: Thumb up +12

  6. Qualitätssicherung und Qualitätssteigerung sind gerade im wachsenden Markt der Bildagenturen wichtig. Sie äußern sich allerdings nicht zwangsläufig in einer höheren Ablehnungsquote. Aber genau das ist es, was die IB-Bildredakteure gerade mit Fleiß betreiben. Dabei fehlt – wie Herr Wagenhäuser oben schon ausgeführt hat – eine wichtige Komponente im Prozess des Qualitätsmanagements: die Transparenz, d. h. die Begründung für die Ablehnung. Als Fotografen sind wir doch alle daran interessiert, den IB-Kunden und Partneragenturen eine möglichst große Vielfalt anzubieten. Diese Vielfalt bezieht sich einerseits auf die Unterschiedlichkeit der Motive, andererseits aber auch auf die Variation ein und desselben Motivs. Gerade wenn man sich um neue Perspektiven in der Bildgestaltung bemüht oder Motive hoch lädt, die das Angebot ergänzen, erscheint eine Ablehnung ohne Begründung als willkürlich. Es wäre sehr schade, wenn das Auswahlverfahren, das bisher eine große Professionalität erkennen ließ, sich nun zu einem demotivierenden Prozess für die Bildlieferanten wandelt. Die Zusammenarbeit mit Imagebroker war und ist stets sehr konstruktiv und ergebnisorientiert und so wünsche ich dem Unternehmen und den engagierten IB-Fotografen den angestrebten Erfolg.

    Guter Kommentar // Good comment: Thumb up +13

  7. Hallo zuammen,
    ich schliesse mich den vorangehenden Kollegen an, dass zwar die Qualität und die technischen Kriterien hochgehalten werden müssen, deswegen aber die Auswahl und die Vielfältigkeit des Bildangebots leiden solle.
    Ausserdem möchte ich zu bedenken geben, dass die Bearbeitung und der Upload der Fotos einen grossen Teil des Aufwands für online Agenturen ausmacht, und die Philosophie von IB ist ja selbst, dass die Fotografen hauptsächlich zum Fotografieren kommen sollten ;-)
    Aus diesem Grund schlage ich (auch) vor:
    - Auswahlboxen mit Standardkommentaren, warum ein Bild abgelehnt wurde
    - Abgelehnte Bilder bitte mit einem Knopfdruck und Bestätigung löschen können. Aus einer Fünfzigerserie 47 Bilder einzeln löschen zu müssen, ist nicht optimal effizient…

    Ich wünsche IB und uns weiterhin gute Verkäufe…
    Gruss, Michael Szönyi

    Guter Kommentar // Good comment: Thumb up +4

  8. Ergänzend zu meinem ersten Beitrag möchte ich mich hier noch einmal äussern.
    Herr Weber schreibt hier sehr richtig, das hier mit dem neuen Auswahlmodus über das Ziel hinaus geschossen wird. Ich würde eher sagen, dass maßlos übertrieben wird.
    Bilder sind ja nicht einfach einmal da, sondern müssen erst einmal gemacht werden. Da steht man vielleicht stunden – oder tagelang im Studio, fummelt alles aufwending so hin, wie es immer gewünscht und auch verkauft wurde, kauft dafür vielleicht noch Dinge und dann sinkt die Annahmequote von 60-80 % bis auf 10 % oder noch tiefer. Oder man kauft die beste und neuste Technik um mehr Möglichkeiten und letztendlich bessere Verkaufschancen zu haben.Da muss man , wie Herr Moxter richtig schreibt, einmal grundsätzlich nachdenken ob sich das alles noch lohnt, von Reisen und deren Kosten gar nicht zu reden. So kann man dann auch den Fotografen die Lust nehmen.
    Sicher, es gibt Kosten für jedes einzelne Bild aber wenn man den Anspruch wie IB hat, die weltbesten Bilder zu liefern, dann muss man auch etwas mehr investieren. So ist das im Geschäftsleben !
    Keine Bildredaktion irgend einer Agentur kann den Anspruch erheben immer nur die Bilder aus zu suchen die auch tatsächlich verkauft werden. Ich spreche hier niemandem die Kompetenz ab, denn mühe wird sich jeder geben, aber einige meiner Bilder, die IB nicht genommen hat verkaufen sich in anderen Agenturen oft gut, zu anständigen Preisen.
    Wie in meinem ersten Beitrag mitgeteilt wollen die Kunden kein Bilddiktat sondern freie Auswahl ! Das heisst natürlich nicht, dass jeder Mist online gehen muss aber wenn Bilder abgelehnt werden, die in jeder Hinsicht den Wünschen von IB ensprechen, oder Bilder zu dem Thema gar nicht oder nur in geringer Anzahl vorhanden sind, dann ist dies nicht mehr nachvollziehbar .
    Wie alle anderen hier kann man nur hoffen, dass man wieder zu einem vernüftigen Maß in der Bildredaktion zurück gefunden wird. Ich denke dies würde allen Beteiligten sehr nützen
    Viele Grüße
    Ingo Schulz

    Guter Kommentar // Good comment: Thumb up +15

  9. Liebes imagebroker-Team!
    Hallo ib-Fotografen!
    Man hat bereits gemerkt, dass Oliver Marquardt frischen Wind in das imagebroker-Team gebracht hat. Dies ist auch aufgrund des stark in Wandlung begriffenen Bildermarktes nötig.
    Imagebroker geht Online, mittels Video wird in 80 Sekunden imagebroker erklärt, Blogeinträge auch bei Twitter, Erklärung der Verlinkung zu imagebroker. Qualitätssteigerung der imagebroker-Kollektion. Vielleicht gehen nicht alle diese Neuerungen auf Oliver Marquards Konto, aber: es tut sich was bei imagebroker.
    Der nächste Schritt wird sein ältere, nicht den neuen Standards (z.B. Auflösung 9 MP) entsprechende Bilder aus dem Bestand zu löschen, was die Partneragenturen wahrscheinlich laufend erledigen, bzw. die MP-Grenze für Neulieferungen weiter zu erhöhen. Dies würde aber auch Platz für “neue” Bilder schaffen.
    Die Erschwerung der Bildannahme spart natürlich Kosten bei der Bildverschlagwortung. Nach eingehender Analyse des Bildermarktes werden allerdings meist nicht unbedingt die besten Bilder gekauft, ja es erscheint oft nicht nachvollziebar warum für manche, nicht einmal besonders gute Bilder, hohe Preise bezahlt werden. Die Auswahl ist somit einer starken Willkür unterworfen.
    Wenn der imagebroker-Bildanteil bei einer Partneragentur nur z.B. 5 % statt 10 % ausmacht, frage ich mich, ob damit tatsächlich eine Umsatzsteigerung erzielt werden kann. Auf der Einnahmen-Seite zu sparen, kann trotz Kostensenkung zu bedenklichen Auswirkungen führen.
    Abschließend meine ich auch, dass eine Begründung zu einer Bildablehnung die Effizienz der Prozessabwicklung sowohl beim Fotografen, als auch bei imagebroker erheblich steigern würde.
    Was meint Ihr?
    Ganz liebe Grüße
    an das ib-Team und die anderen Fotografen
    Werner Lang

    Guter Kommentar // Good comment: Thumb up +10

  10. So ist es!
    Welches “das beste Bild” ist, entscheidet immer noch der Kunde. Wenn er sich gestern für die Frontalansicht entschieden hat und heute nochmals die gesamte Auswahl sichtet, gefällt ihm die schräge Ansicht vielleicht doch besser. “Anderer Tag, andere Laune, andere Ansichten!” Ich erlebe es immer wieder, dass sich abgelehnte Bilder im Selbstvertrieb wunderbar verkaufen. Sogar als Titel. Dies ist aber kein spezielles IB-Problem, dass passiert bei anderen Agenturen auch.

    Trotzdem liebe IB-Redaktion, geben Sie dem Kunden eine entsprechende Auswahl und die Entscheidung darüber, welches das beste Bild ist.

    Weiterhin würde ich mich sehr darüber freuen, wenn sich IB darüber Gedanken machen würde, wie die Textredaktion schneller arbeiten kann. Es ist doch ärgerlich, wenn man vier Wochen warten muss, bis die Bilder von der Textredaktion freigegeben werden.

    Ansonsten freue ich mich natürlich über die verkauften Bilder und sage den Imagebrokern vielen Dank!!!
    Herzliche Grüße
    Jürgen Wackenhut

    Guter Kommentar // Good comment: Thumb up +3

  11. Klaus Wagenhäuser

    Vielen Dank bei allen Kollegen die sich hier beteiligt haben. Ein feiner Dialog ist entstanden.

    Kurz zusammengefaßt: Eine Rückkehr zu einer kurzen Begründung bei Bildablehnung wird begrüßt. Transparenz schafft auch höhere Effizienz.

    Varianten (quer, hoch, mit Copy-Space), wie früher erwünscht, halte ich für sehr sinnvoll. Ich arbeite überwiegend als Gebrauchsgrafiker (Satz, Layout) und spreche aus Erfahrung, wenn ich sage, dass sich viele (nicht alle) Produktionen bis kurz vor dem Druck oft ändern und das Layout angepasst werden muss. Eine geänderte Textpassage erfordert den Wechsel des Bildformates von quer auf hoch, nur um ein Beispiel zu nennen. Auf Varianten zurückgreifen zu können freut jeden AD.

    Die Textredaktion braucht manchmal etwas länger, wie ein Kollege geäußert hat. Ich denke, das ist ein sehr anstregender und zeitaufwändiger Job und ich bin froh, dass IB hier seine Fotografen entlastet. Für mich ist diese «Wartezeit» kein Problem. Zum einen liefern wir keine tagesaktuelle Arbeiten, zum andern weiß ich, dass die Bilder, in dem Zeitraum als sie verschlagwortet wurden, sowieso nicht verkauft worden wären ;-)

    Zu guter Letzt – ein Statement der IB-Crew wäre toll!

    Herzliche Grüße
    Klaus Wagenhäuser

    Guter Kommentar // Good comment: Thumb up +4

  12. Auch von mir im Namen des gesamten ib-Teams ganz herzlichen Dank allen engagierten Kommentar-Verfassern!

    Zum Thema Begründungen für Bildablehnungen: mit Version 2.0 wird es differenzierte Gründe für technische Fehler ebenso wie für rechtliche Probleme geben.

    Zum Punkt Varianten: Ich habe den Eindruck, dass es sich manche Fotografen hier viel zu leicht machen. Statt nach optimalem Standpunkt und Bildausschnitt zu suchen und den besten Zeitpunkt abzuwarten, schießen sie lieber “trigger happy” drauflos und liefern mittelmäßge “Varianten”. Zudem eignet sich durchaus nicht jedes Motiv für eine Hoch- und Queraufnahme.

    Zum Thema langsame Textredaktion: Der Rückstau ist fast abgebaut. In Kürze wird auch die Übersetzung und Verschlagwortung wieder sehr schnell erfolgen.

    Viele Grüße und immer gut Licht!

    Ihr
    Klaus-Peter Wolf
    (Inhaber von imagebroker)

    Guter Kommentar // Good comment: Thumb up +3

  13. Hallo Herr Wolf,
    es ist schön, dass Sie sich einmal direkt melden.
    Ich glaube nicht, dass es hier nur um Varianten Hoch. oder Querformat geht, sondern es geht den Fotografen um die extrem Ablehnungsrate Ihrer Bilder. Keiner macht es sich einfach. Das kann ich zumindest für mich oder die Leute , die hier kenne, sagen.
    Was die Kunden wollen drückt die Meinung der Dame vom Springer Verlag eindeutig aus. So etwas hört man dann auch von den Chefs anderer Agenturen, die wieder verstärkt Bilder ins Archiv nehmen, nach dem sich Ihre Kunden über zu wenig neues Bildmaterial beschwert haben. “Wir kaufen bei Ihnen nur noch das, was wir woanders , bei den Billigagenturen, nicht finden” bekam ein Agenturchef auf der Picta von einem langjährigen Stammkunden zu hören. Wenn man dan als Agentur immer weniger Neues zu bieten hat, verstärkt man idirekt diesen Trend.
    Ich habe gerade eine Abrechnung einer meiner anderen Agenturen bekommen. Da wurde ein Pelikanbild, was bei IB abgelehnt wurde, für über 5200 € verkauft, und das nicht einmal exklusiv ! Das Bild selbst ist nicht besonderes, technisch sicher einwandfrei, und ich habe sicher vom Motiv her Bessere bei IB. Das zeigt aber mal wieder, dass Vielfalt das O und A ist ! Die erreicht man nicht mit 95%igen Ablehnungen der Bilder der Fotografen.
    Extra positiv möchte ich bemerken, dass man mit der Bildredaktion ( Herr Schmies) durchaus über Ablehungen reden kann. Bei mir ging es 2 Mal um Studioaufnahmen, die nach seinen Wünschen verändert, dann auch in Archiv genommen wurde.
    Die Texredaktion und hier insbesondere Frau Schöppl, kann ich nur loben. Sie reagirt wirklich super schnell auf das , worum man Sie bittet.
    Viele Grüße
    Ingo Schulz

    Guter Kommentar // Good comment: Thumb up +10

    • > …die extrem Ablehnungsrate … 95%igen Ablehnungen der Bilder …

      Zum Glück können wir von den allermeisten Fotografen sehr viel mehr Bilder akzeptieren. Es gibt eine ganze Reihe von Fotografen, die uns laufend so gute und vor allem so gut ausgewählte Lieferungen zu interessanten Themen hochladen, dass wir beständig 80 – 100% der eingereichten Bilder dieser Fotografen akzeptieren können :-)

      Guter Kommentar // Good comment: Thumb up +18

  14. Ich habe die Erfahrung von derart hohen Ablehnungsraten selbst auch noch nicht gemacht. Aber es gibt hier viele bei denen das auf einmal so ist ( siehe auch Blogeinträge).
    Da bin ich mal gespannt wie das weiter geht ! :-)

    Guter Kommentar // Good comment: Thumb up +2

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